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Am 26. März 1939 wurde der Sportfischerverein Esens gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen 10 Sportangler teil. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Aufnahmegebühr 1,-- Reichsmark und der jährliche Mitgliedsbeitrag lag bei 6,-- Reichsmark.
Am 16. Juli 1939 wurde das erste Preisangeln durchgeführt.
Nachdem in den ersten Jahren die Mitgliederzahlen zunächst stiegen, kam das Vereinsleben durch den 2. Weltkrieg fast völlig zum Erliegen.
Am 15.101949 nahmen 15 Mitglieder an der ersten reguläre Mitgliederversammlung nach dem Krieg teil.
1950 wird eine eigene Jugendgruppe ins Leben gerufen. Das Eintrittsalter wird auf 12 Jahre festgelegt.
1951 wächst die Mitglieder von 32 auf 49 an. In diesem Jahr wird fast der ganze Kassenbestand für Fischbesatz (Hechte und Schleie) verwendet. Die Aufnahmegebühr beträgt jetzt 2,-- DM und der Monatsbeitrag 80 Pfennige. Erstmalig können Gastangler für 1,-- DM eine Tageskarte erwerben.
1952 geht die Mitgliederzahl zunächst wieder auf 38 Mitglieder zurück, weil etliche Mitglieder ihren Beitrag nicht entrichtet haben und aus dem Verein ausgeschlossen wurden.
1956 es häufen sich die Berichte über einen großen Hecht der im Rosenmeer den Bestand an Friedfisch erheblich verringert hat. Es wird eine Fangprämie von 10,-- DM ausgesetzt. In den Journalen ist nicht vermerkt, ob der Hecht je gefangen wurde.
1959 führt der Beschluss, keine Kinder mehr zu den Angelveranstaltungen mitzunehmen, zu einem Einbruch in der Jugendarbeit
1962 wird der Verein ins Vereinsregister eingetragen und der Verein erhält eine überarbeitete Satzung. Die Mitgliederzahl beträgt jetzt 51 überwiegend erwachsene Mitglieder.
1963 der Verein hat jetzt 61 Mitglieder und das Kartenangebot für Gastangler wird erweitert. Neben Tageskarten für 2,-- DM gibt es jetzt Wochenkarten (5.-- DM) und Monatskarten (10,-- DM)
1964 wird die Jugendgruppe wieder ins Leben gerufen.
1965 führt die wiederholter Kritik am Verhalten von Kinder am Angelgewässer dazu, dass das Eintrittsalter auf 14 Jahre angehoben wird. Die Mitgliederzahl ist auf 81 Mitglieder angestiegen.
1967 der Verein pachtet große Teile des Neuharlingersieler Tiefs
1968 Teile des Dornumersieler Tiefs werden für weitere 12 Jahre gepachtet.
1970 führt die langanhaltende Trockenheit zu einem großen Fischsterben im Neuharlingersieler Tief. Am Wintervergnügen nehmen 98 Personen teil. Der Eintritt betrug 3,-- DM und darin war das Essen (Schnitzel mit Salat) schon enthalten.
1972 kann der Verein bei der Neuverpachtung des Bensersieler Tief die überdurchschnittlichen hohen Pachtangebote von Privatpächtern nicht mitbieten und kann nur noch den Streckenabschnitt Hayungshauser Weg bis Wolder Brücke gemeinsam mit dem Fulkumer Verein pachten.
1973 beschafft der Verein eine Königskette. Seit dieser Zeit wird jährlich ein Angelkönig ermittelt. Erster König wird Siebo Rinderhagen. Erstmalig findet ein gemeinsames Angeln mit dem Hager Angelverein statt.
1974 tritt der Verein dem Landesfischereiverband Weser-Ems bei. Die Ablegung der Sportfischer- prüfung wird zur Pflicht.
1975 steigt die Mitgliederzahl erstmalig über 200.
1977 wird das Reusenstellen in den Vereinsgewässern untersagt.
1978 erhält der Verein nach einer Satzungsänderung die Anerkennung als gemeinnütziger Verein im steuerrechtlichen Sinne
1979 wird das 40jährige Bestehen gefeiert. Es wird im Rahmen der Ferienspiel eine Angel- veranstaltung durchgeführt, an der über 50 Kinder teilnehmen.
1983 tritt der Verein aus Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung beim Abschluss der neuen Pachtverträge mit der Deich- und Sielacht aus dem Landesfischereiverband aus. Zur Vorbereitung auf die Sportfischerprüfung können Kinder ab 10 Jahre Mitglied werden. Dadurch wächst die Jugendgruppe auf 69 Mitglieder an. Der Verein hat jetzt insgesamt 346 Mitglieder.
1985 wird der erste Klönsnackabend mit Aalessen durchgeführt.
1986 vernichtet ein Fischsterben große Teile des Fischbestandes im Bensersieler tief und im Hünen- schloot. Der Verein führt einen Arbeitseinsatz durch, um die toten Fische zu beseitigen.
1987 verbietet der Verein das Angeln mit lebenden Köderfischen und das hältern von gefangen Fischen in einem Setzkescher.
1988 erfolgt im Bensersieler Tief ein gemeinsamer Besatz durch die Angelvereine aus Fulkum, Moorweg und Esens.
1989 feiert der Verein sein 50jähriges Bestehen mit der Herausgabe eine Chronik.
1991 Der Landesfischereiverband hatte zu einer Tagung nach Bensersiel eingeladen. Teilnehmer waren neben den Angelvereinen auch die Naturschutzbeauftragten, die Landschafts- warte und Vertreter der Deich-und Sielacht. Hauptthema war die Versagung der Anerkennung nach § 29 Naturschutzgesetz des Verbandes als Gremium, das naturschutzrechtliche Belange nicht verfolgen würde. Hier wurde erstmals vom Vorstand der Deich- und Sielacht die Äußerung gemacht, bei künftigen Gewässerverpachtungen diese nur noch an Angelvereine abzugeben. Es wurde in diesem Jahr die letzte Beitragserhöhung beschlossen
1992 Bei den Neuwahlen wurde Helmut Opfermann zum 2. Vorsitzenden gewählt. Beim Königs- angeln wurde auf Preise verzichtet; stattdessen wurde uns vom Sportwart ein gemeinsames Back- schinkenessen angeboten, was den hungrigen Teilnehmern außerordentlich gut gefiel. Es wurden Verhandlungen mit der Deich- und Sielacht geführt, die große Kuhle in Ostbense, auch Schwanenteich genannt, zusammen mit dem SFV Werdum zu pachten. Letztendlich wurde davon Abstand genommen, da die unter Naturschutz stehende Kuhle nur wenige Monate im Jahr beangelt werden dürfte. Am 21.03.92 verstarb unser langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied Paul Verch.
1993 Am Stau in Werdum musste eine Klappe ausgetauscht werden. Um die Arbeiten durchzuführen, wurde das Neuharlingersieler Tief nahezu trocken gelegt. Der Fischbestand wurde stark dezimiert, was jedoch nicht bewiesen werden konnte. Die Sielacht war nicht gewillt, für einen Schadens- ausgleich aufzukommen. Ein Teilstück des Benser Tiefs, von der Himmelreichbrücke (Wold) bis zum Stau in Holtgast, wurde mit dem Angelverein “Fisch und Wasser” Holtgast gemeinsam gepachtet.
1994 Nach schwierigen Verhandlungen mit der Sielacht Esens wird ein neuer Pachtvertrag für das Neuharlingersieler Tief abgeschlossen. Schweren Herzens müssen wir uns von einigen lieb gewonnenen Strecken trennen, weil die Höhe der geforderten Pacht nicht zu bezahlen war.
1995 Der Verein kauft als erstes Gewässer in der Vereinsgeschichte eine Kieskuhle in Upstede (Der Kaufvertrag wurde bereits am 19.12.1994 unterzeichnet ). Im Kreisnaturschutzhof im Wittmunder Wald findet unsere Vitrine mit den Fischpräparationen von Werner Janssen großen Anklang bei den jugendlichen Besuchern. Unsere langjährige Vereinswirtin, Hanne Sorgenfrei, wird tränenreich verabschiedet. Sie gibt den Betrieb der Gaststätte “Zur Waage” auf und zieht zu ihrer Tochter nach Großheide. Siebo Rinderhagen stellt sein Amt als Ehrenratsvorsitzender aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung, Günter Jungen wird sein Nachfolger.
1996 Bei einem Pokalangeln der Jugendgruppe beim SFV Wilhelmshaven belegten unsere Jungs ( 6 Teilnehmer ) den 1., 2., 3. und 5. Platz. Siebelt Freese fängt beim Freundschaftsangeln mit den Fulkumer Kameraden einen Hecht von fast 20 Pfund. Mit den Nachbarvereinen wird ein gegenseitiges Befischungsrecht für das Benser Tiefs vereinbart. Der Gastkartenaustausch mit dem SFV Wilhelmshaven wird eingestellt, weil entgegen der Ab- sprachen jetzt eine hohe Gebühr bezahlt werden soll. Teilnahme an den Umwelttagen der Samt- gemeinde Esens ( Pflanzen von Kopfweiden an der Kuhle in Osteraccum ).
1997 Kauf der Kuhle in Osteraccum. Am Neuharlingersieler Tief hatte eine Kuh einen Wobbler eingefressen und verendete. Der Verlust der Kuh kostete dem Verein 2000.- DM. Die Versicherung trat für diesen Schadensfall nicht ein, erstattete jedoch auf dem Kulanzwege die Hälfte der Summe. Der Anglerball wird erstmalig im Restaurant “Zum Bären”, Bensersiel, gefeiert.
1998 Die Gaststätte von Johann Rodenbäck “Hotel Rodenbäck” in der Steinstrasse wird neues Vereinsloka
1999 In Wittmund/Isums ( Eigentümer Stadt Wittmund )wird eine 8 ha großen Kieskuhle zunächst für 1 Jahr gepachtet
2000 An den Kuhlen in Upstede und Osteraccum findet ein Strauchschnitt statt. Damit ist die Voraussetzung für ein ordentliches Osterfeuer geschaffen
2001 hat der Verein 285 Mitglieder. Da an der Kieskuhle in Isums ein Freizeitgelände entsteht, wird der Pachtvertrag nicht verlängert und die Angelerlaubnis wird wieder zurückgenommen.
2002 Der Beitrag wird ohne “versteckte” Beitragserhöhung auf Euro umgestellt. Der Verein zählt 263 Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung wird der alte Vorstand einstimmig für 3 Jahre wiedergewählt.
2003 werden die Satzung und die Gewässerordnung überarbeitet und es erscheint die erste Ausgabe der Vereinszeitung.
2004 erfolgt der erste Internetauftritt des Vereins. Es wird das erste Sommerfest an der Kuhle in Osteraccum gefeiert.
2005 wird an der Kuhle in Osteraccum eine Schutzhütte errichtet und die Mitglieder erhalten das Befischungsrecht für weite Teile des Bensertiefs und dessen Nebengewässer über die Zugehörigkeit zur Interessengemeinschaft der Sportfischer BENSERTIEF (ISB).
2006 auf der Jahreshauptversammlung wird der Schriftführer des Vereins als 22. Mitglied in der Vereinsgeschichte mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
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