Karpfenfänge

Frerich-Hauschild2006

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Karpfen-01

Schuppenkarpfen-01

Bröske-Monsterkarpfen-2006

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Königsangeln am 17.09.2006

 Morgens gegen 06.00 Uhr erschienen genau 24 mehr oder weniger ausgeschlafene Angler zum Treffpunkt an der Kuhle in Osteraccum.

Nach dem allgemeinen Hallo erfolgte dann die offizielle Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Klaus Wilbers und die Klärung der weiteren Regeln für den heutigen Angeltag, denn: Heute ging
es um die Königswürde !

Ich hatte mir vorgenommen an der Kuhle in Osteraccum
zu bleiben und dort nach einem großen Hecht Ausschau
zu halten und natürlich auch zu fangen. „Nebenbei“ hatte ich zwei Ruten auf Karpfen ausgelegt. Bis gegen 8.45 Uhr passierte bis auf einige Grüße mit der Schwanzflosse im Wasser gar nichts, doch plötzlich fing der Angler mir
schräg gegenüber an, einen Fisch zu drillen, der es in
sich zu haben schien. Die ganze Zeit stand die Rute fast senkrecht und ich konnte sehen, dass die Schnur ziemlich weit ins Wasser reichte. Nach vielleicht einer halben Stunde (ich war schon drauf und dran zu meinem Auto zu gehen und mein Fernglas zu holen) war der Fisch bereit zum Keschern, erst jetzt bekam ich mit, das es sich um einen Karpfen handelte. Ich dachte so bei mir, das mit der Kette ist dieses Jahr wohl gelaufen... Doch weit gefehlt, plötzlich maschierte ein U-Boot mit meinem Karpfenköder los...Ich hatte etwa 30-40m ausgeworfen und der Fisch nahm mit einer Flucht ca 50 weitere Meter dazu. Nach einem Blick auf meine Rolle :Ü B E R H A U P T  kein Problem, habe noch ca 150 Meter in Reserve. Ruck, und plötzlich lief die Schnur nicht mehr ab !? Was war los ? Ein weiterer Blick auf die Rolle, Schnur genug da, doch was
war das? Die Schnur war übergesprungen und hatte sich verknotet. Kein weiteres Ablaufen mehr möglich... Also rein ins Wasser, die ersten 10 Meter auch kein Problem, hab ja Stiefel an. Nach 15 Metern im Wasser hatte ich den Karpfen endlich davon überzeugt, die Richtung zu ändern. Langsam mit vollen Stiefeln watete ich zurück Richtung Ufer und drehte soviel Schnur wie möglich auf, um bei der nächsten Flucht nicht mehr ins Wasser zu müssen. Dieses Spiel wiederholte sich noch zweimal, war ja auch egal die Füße waren eh
gebadet... Nach ca 20 Minuten kam der Spiegler endlich in Sichtweite und zeigte mir seine Breitseite. Mein Blick in diesem Moment muss horrormäßig gewirkt haben, denn warum sonst ergriff mein Hund, der tapfer neben mir im Wasser gestanden hatte so abrupt die Flucht ? Jetzt konnte ich mir Gedanken darum machen, wie ich diese U-Boot aus dem Wasser hole, ohne das mein Kescher in der Mitte durchbricht, wie der Letzte...(andere Geschichte..). Aber auch das ließ sich regeln, den Karpfen übers Netz geführt, sch..., zu klein, naja egal muss gehen... Und ging.

Das Ergebnis lautet :

Spiegelkarpfen, genau 80 cm lang und 13,65 Kilogramm schwer und kein Bruch beim Angelgerät !

Freue mich schon auf heute Nachmittag -> Karpfen fertig machen und Schnur abtöddeln und neu auftöddeln...

Petri Heil

Knut Bröske

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